20.-22. Mai 2011
COSMEDICA Bochum
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Nebenwirkungen der Behandlung von Narben mittels Lasetherapie

Nebenwirkungen der Laserbehandlung

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YAG-Laser

Laser - Narbenkorrektur

Aknenarben

Aknenarben im Gesicht beeinträchtigen viele Menschen in ihrer Lebensqualität. Mit einem sog. Skinresurfacing lässt sich das Hauterscheinungsbild deutlich verbessern. Hierbei wird mit dem Kohlendioxidlaser die oberste Hautschicht bei genau kontrollierter Eindringtiefe des Lasers abgetragen. Diese Behandlung lässt sich nicht ohne Narkose, in der Regel Vollnarkose, durchführen. Sie können üblicherweise noch am selben oder nächsten Tag die Klinik verlassen, sollten sich jedoch um eine Begleitperson bemühen. Außerdem führen wir eine engmaschine Kontrolle durch.

In unserer Klinik stehen für die Behandlung der Aknenarben der gütegeschaltete Erbium:YAG-Laser sowie der ultragepulste Kohlendioxid-Laser zur Verfügung. Wir führen die Behandlung gerne mit dem Kohlendioxidlaser durch, da zusätzlich zu der Gewebeabtragung zur Angleichung des Hautniveaus der Narben bei dem CO²-Laser eine Kollagenneubildung erreicht wird, was zur einer Verjüngung und Straffung der Haut führt.

Eingesunkene/überschießende Narben

Bei den Narben sind die eingesunkenen Narben von den erhabenen zu unterscheiden. Beide sind durch eine Lasertherapie behandelbar. Eingesunkene Narben entstehen häufig nach Akne im Gesichtsbereich, wobei die schüsselförmigen Einsenkungen bessere Ergebnisse zeigen als die sehr tiefen "Eispickelnarben". Weniger gut sprechen die sog. hypertrophen (überschießenden) Narben, z. B. bei Keloiden, an. Hier ist zwar von einer teilweise deutlichen Verbesserung nach der Behandlung auszugehen, oftmals bilden sich die überschießenden Narben nach einiger Zeit - wenn auch normalerweise flacher - wieder aus.

Insbesondere bei überschießenden Narben hat sich eine Therapie mit dem CO²-Laser in Kombination mit unserem Farbstofflaser VersaPulse als vorteilhaft erwiesen.

Behandlungsverlauf

Die Behandlung mit dem Erbium:YAG-Laser wird von den Patienten als mäßig schmerzhaft empfunden. Sie kann daher ohne lokale Betäubung oder ggf. nach Auftragen einer Betäubungscreme (EMLA-Creme) eine Stunde vor Behandlung durchgeführt werden. Grundsätzlich hat der Erbium:YAG-Laser einen schnelleren Wundheilungsverlauf als der CO²-Laser, so daß nach etwa einer Woche die entstandene Rötung gut überschminkt werden kann. Wichtig ist bei beiden Lasersystemen ein ausreichender Sonnenschutz, d. h. ca. 3 Monate nach der Behandlung muß die Sonne gemieden werden und ein hoher Lichtschutzfaktor auf die Haut aufgetragen werden.

Im Gegensatz zum Erbium:YAG-Laser kann beim CO²-Laser auf eine örtliche Betäubung nicht verzichtet werden (z. B. bei Keloiden). Mit einer teilweise starken Rötung des Gesichtes 4 - 6 Wochen nach dem Eingriff muß gerechnet werden, die sich dann in weiteren 6 - 8 Wochen verliert. Sie müssen sich in der ersten Woche täglich einem Verbandswechsel unterziehen. Ferner sollten Sie am Tag vor bis eine Woche nach dem Eingriff Medikamente gegen virale und bakterielle Infektionen einnehmen. Auch hierüber werden Sie von uns genauestens aufgeklärt. Immer besteht bei Laserbehandlungen die Möglichkeit einer vorübergehenden Hyperpigmentierung des behandelten Hautareals, die sich in der Regel von alleine verliert. Mit Narbenbildung ist normalerweise nicht zu rechnen, sie kann aber nicht ausgeschlossen werden.

Eine spezielle Vorbehandlung der Haut ist nicht erforderlich. Die Haut sollte nicht gebräunt sein, auch nicht durch Sonnenstudio. Nach der Behandlung sollte ein konsequenter Sonnenschutz für ca. 3 Monate eingehalten werden.

Zum Schluss noch ein Hinweis

Eine Lasertherapie kann zwar Ihr Erscheinungsbild verändern und Ihr Selbstvertrauen erhöhen, aber sie wird kein perfektes Idealbild produzieren. Bevor Sie sich für die Lasertherapie entscheiden, sollten Sie sorgfältig Ihre Erwartungen überdenken und mit uns darüber sprechen.
Eine hundert prozentige Garantie auf ein bestimmtes Ergebnis gibt es nicht.

Wenn Sie eine Lasertherapie in Erwägung ziehen, wird Ihnen dieses Informationsblatt bereits Grundinformationen über die Behandlungsmethode geben.

Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen. Bevor man sich zu einem operativen Eingriff entschließt, sollte immer ein individuelles, informatives und sachliches Gespräch mit dem jeweiligen Operateur erfolgen.

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